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Rettungszweckverband Südwestsachsen Für Menschen. Fürs Leben. Notruf 112

Im Vogtland und in Westsachsen jetzt 1000 Notfall-Helfer registriert: Einer der Lebensretter könnte auch in Ihrer Nähe sein

Medienberichte 2 Minuten Lesezeit

Wird per Notruf ein Herz-Kreislauf-Stillstand gemeldet, ortet der Rettungszweckverband Südwestsachsen qualifizierte Ersthelfer, die sich in der Nähe befinden, per App. Denn jetzt kommt es auf jede Sekunde an.

Der Rettungszweckverband Südwestsachsen hat einen Meilenstein beim Ausbau seines Netzwerkes qualifizierter Ersthelfer erreicht: 1000 Helferinnen und Helfer haben sich mittlerweile registriert, die bereit sind, im Notfall beherzt Erste Hilfe zu leisten. Verbandsgeschäftsführer Jens Leistner dankt jedem Einzelnen: „Damit wächst ein starkes Netzwerk engagierter Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind, im Ernstfall schnell zu handeln und Leben zu retten.“ 

Wo die Ersthelfer ansetzen

Denn ein plötzlicher Herz-Kreislauf-Stillstand kann jeden treffen – jederzeit und überall: beim Einkaufen, auf dem Sportplatz, am Arbeitsplatz, im eigenen Zuhause. Ab jetzt zählt jede Sekunde. Nach wenigen Minuten ohne Wiederbelebung sinken die Überlebenschancen drastisch. Genau hier, erinnert Leistner, setzt das Projekt „Ersthelfer Südwestsachsen“ an: Über eine App auf ihrem Smartphone werden registrierte Nutzer, die sich in der Nähe eines Notfalls befinden, informiert und für den Ersthelfer-Einsatz angefragt. Bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass sie oft bereits vor Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt mit lebensrettenden Maßnahmen beginnen und – wenn verfügbar – einen automatisierten externen Defibrillator (AED) einsetzen können.

Leistner: „Der Erfolg des Projekts zeigt eindrucksvoll, wie groß die Bereitschaft der Menschen ist, Verantwortung füreinander zu übernehmen. 1000 registrierte Ersthelfer bedeuten mehr Sicherheit für die Region und erhöhen die Chance, dass bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand schnell geholfen werden kann.“

Neben dem Ausbau des Ersthelfer-Netzwerks spielen öffentlich zugängliche Defibrillatoren eine entscheidende Rolle.

Neben dem Ausbau des Ersthelfer-Netzwerks spielen öffentlich zugängliche Defibrillatoren eine entscheidende Rolle. Foto: André März

Neben dem weiteren Ausbau des Ersthelfer-Netzwerks spielt auch die Verfügbarkeit öffentlich zugänglicher Defibrillatoren (AED) eine entscheidende Rolle, weiß Leistner. AED sind einfach zu bedienen und führen Ersthelfer Schritt für Schritt durch eine Wiederbelebungsmaßnahme. 

Rettungsverband würdigt gemeinsamen Erfolg

Das erst im Juni 2025 gestartete Projekt verfolgt ein klares Ziel: Kein Mensch soll bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand ohne schnelle Hilfe bleiben. Leistner bilanziert: „Der Meilenstein von 1000 registrierten Ersthelfern ist ein gemeinsamer Erfolg aller Beteiligten.“ (us)

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