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Wildenfels erhält neue Rettungswache

Mit symbolischen Spatenstichen ist am Dienstag das Vorhaben gestartet worden. Der 3,5 Millionen Euro teure Neubau soll ab Sommer 2023 die alte Wache nahe der A 72, die aus allen Nähten platzt, ersetzen.

Der Bereich Zwickau Süd des Rettungszweckverbandes (RZV) Südwestsachsen erhält einen Neubau. Mit symbolischen Spatenstichen haben Dienstagnachmittag der RZV-Verbandsvorsitzende Carsten Michaelis, RZV-Geschäftsführer Jens Leistner und die CDU-Landtagsabgeordnete Kerstin Nicolaus den Startschuss für die Bauarbeiten an der Hartensteiner Straße in Wildenfels zwischen dem SB-Markt und dem „Haus der Geborgenheit“ gegeben. Planer, Bauarbeiter sowie Rettungssanitäter waren zu dem feierlichen Akt gekommen.

Michaelis konstatierte, dass die angemieteten Räumlichkeiten der aktuellen Wache neben der Raststätte nahe der Autobahnanschlussstelle Zwickau-Ost der A 72 aus allen Nähten platzen. Die improvisierte Lösung erfülle nicht mehr die aktuell gestiegenen Anforderungen. Der Mehrbedarf an Fahrzeugen, Stellplätzen und Mitarbeitern erfordere einen Neubau. Der Standort dafür sei von einem Gutachter anhand der räumlich-zeitlichen Erreichbarkeiten im Zusammenspiel mit den angrenzenden Rettungswachen im Landkreis ermittelt und vom RZV anhand von Messfahrten bestätigt worden. Abgedeckt werden durch die Wache Einsätze nicht nur in Wildenfels sondern auch in Hartenstein, Langenweißbach, Reinsdorf sowie am Rande von Zwickau und auf der A 72.

Die geplanten 3,5 Millionen Euro für das Vorhaben, das deutlich bessere Arbeitsbedingungen für die etwa 60 Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe bringen soll, tragen die Krankenkassen. Es entsteht ein eingeschossiger Bau mit einer Grundfläche von etwa 1100Quadratmetern, der zwei Fahrzeughallen, Büros, Lager-, Funktions-, Sozial- und Sanitärräume sowie Platz für die Aus- und Weiterbildung beinhaltet. Fünf Einsatz- und drei Reservefahrzeuge sollen Platz finden. Die neue Wache werde über technische Anlagen verfügen, die für mindestens 72 Stunden einen autarken Gebäudebetrieb sichern. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2023 geplant.

„Ich freue mich, dass sich nach vielem Unken zum neuen Standort für diesen hier entschieden wurde. Hier gibt es gute Ausrücke-Bedingungen“, sagte der Wildenfelser Bürgermeister Tino Kögler (parteilos). „Und ich freue mich auch, dass die Mitarbeiter hier dann deutlich bessere Arbeitsbedingungen haben werden, als das gegenwärtig der Fall ist.“ Die künftig besseren Bedingungen für die Retter lobte ebenfalls die CDU-Landtagsabgeordnete Kerstin Nicolaus.

Quelle: https://www.freiepresse.de/zwickau/zwickau/wildenfels-bekommt-neue-rettungswache-artikel11712682

Quelle: TV Westsachsen

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Richtfest Rettungswache Reichenbach

Reichenbach/V. Für rund fünf Millionen Euro baut der Rettungszweckverband Südwestsachsen in Reichenbach eine neue Rettungswache – verkehrsgünstig gelegen im Gewerbegebiet nahe der Autobahnanschlussstelle. Am Dienstag war Richtfest. Kommunalpolitiker, Bauleute, Architekten und Mitarbeiter des Verbandes kamen, um das Einschweben der Richtkrone und das Einschlagen des letzten Nagels zu verfolgen. Die Aufgabe übernahm der Verbandsvorsitzende Carsten Michaelis. Für den Richtspruch war Frank Faustmann (Foto) von der bauausführenden Firma zuständig. Es entsteht ein Gebäudekomplex mit einer Grundfläche von 1600 Quadratmetern. Etwa die Hälfte dient als Sozialtrakt mit Aufenthalts-, Umkleide- und Sanitärräumen. In der großen Halle sollen einmal 17 Einsatzfahrzeuge stehen und pro Schicht bis zu 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anwesend sein. Die bisher am Paracelsus-Klinikum bestehende Rettungswache war dort räumlich nicht mehr erweiterbar, hieß es. Mit dem Neubau an der günstigen Stelle nahe der Autobahn und zur Bundesstraße B 94 werden sich Ausrückzeiten reduzieren, sodass die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist besser gewährleistet werden kann. (sia) Quelle: Freie Presse

 

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Erster Spatenstich ist getan: Bau der neuen Rettungswache in Gersdorf beginnt

Foto: Krieger-Bauplanungs GmbH

Weil es am bisherigen Standort nicht mehr genügend Platz für die Einsatzkräfte und Technik gab, soll ein neues Objekt an anderer Stelle entstehen. Damit wird nicht zuletzt auch auf den höheren Anteil von Mitarbeiterinnen reagiert.

Eine der größten Investitionen der Region ist am Freitag eingeläutet worden. An der Bundesstraße 173 in Gersdorf erfolgte auf dem Areal neben dem ehemaligen Aldi-Markt der symbolische erste Spatenstich für den Bau einer neuen Rettungswache. Der Gersdorfer Bürgermeister Erik Seidel (parteilos), Jens Leistner, Geschäftsführer des Rettungszweckverbandes Südwestsachsen, sowie der Verbandsvorsitzende und Landkreisbeigeordnete Carsten Michaelis griffen bei Regenwetter zum Spaten.

Nach der weiteren Baustelleneinrichtung sollen auf dem Areal bald die Baumaschinen rollen, denn es gibt viel zu tun. Rund 1200 Quadratmeter Nutzfläche soll die neue Rettungswache haben. Teilweise wird das Gebäude zweigeschossig errichtet. Im Erdgeschoss entstehen Fahrzeughallen sowie Funktions- und Aufenthaltsräume, im Obergeschoss sind Umkleiden, Sanitärräume und Büros vorgesehen. „Der Standort wurde wegen eines Gutachtens gewählt“, erläuterte Carsten Michaelis. Direkt an der Bundesstraße gelegen, können die Rettungsfahrzeuge schnell in verschiedene Richtungen ausrücken. Nicht nur dieser Faktor spielt mit Blick auf die Ausrück-Zeiten eine Rolle. Im Vergleich zum aktuellen Standort an der Goldbachstraße in Oberlungwitz sind die Wege auch innerhalb der Rettungswache optimiert, sodass die Rettungsdienstmitarbeiter im Ernstfall schnell in den Fahrzeugen sein und losfahren können. „Derzeit müssen wir noch über den Hof zu den Garagen“, sagt André Kühnert, der für den Rettungsdienst im Kreisverband Hohenstein-Ernstthal des Deutschen Roten Kreuzes arbeitet.

In die Rettungswache an der Goldbachstraße wurde Mitte der 1990er-Jahre gezogen, nachdem es am Standort Badegasse in Hohenstein-Ernstthal zu eng geworden war. Nun ist das wieder der Fall. „Wir sind viel mehr Leute geworden“, sagt Gunter Philipp, der für den Rettungsdienst im DRK-Kreisverband zuständig ist. Derzeit gibt es rund 30 Mitarbeiter, dazu kommen noch Azubis und Freiwillige. Der neue Standort hat eine Kapazität für insgesamt etwa 50 Mitarbeiter, die hier in verschiedenen Schichten rund um die Uhr Dienst tun sollen. In 24 Stunden gibt es laut André Kühnert im Schnitt 20 bis 25 Einsätze für den Rettungsdienst, der sechs Fahrzeuge im Einsatz hat. Für zwei weitere Reservefahrzeuge wird in dem Neubau ebenfalls Platz sein. Den Erfordernissen der Retter wird er entsprechen. „Wir wurden gut in die Planung einbezogen“, freut sich Gunter Philipp. Dabei spielten auch die Mitarbeiterinnen eine wichtige Rolle. Ihr Anteil ist im Rettungsdienst gestiegen. Erweiterungen der Sozialräume am bisherigen Standort an der Goldbachstraße sind aber nicht mehr möglich. Hier war das DRK nur Mieter. In Gersdorf schafft der Rettungszweckverband nun Eigentum.

Laut Michaelis wurden für den Neubau insgesamt drei Millionen Euro eingeplant, die über die Krankenkassen finanziert werden. Die ersten Vergaben deuten darauf hin, dass der Kostenrahmen trotz der gestiegenen Baupreise eingehalten werden kann. „Die Inbetriebnahme der Rettungswache ist für Ende des Jahres 2022 geplant“, blickte Michaelis in die Zukunft. Weitere Baupläne für die Region hat der Rettungszweckverband Südwestsachsen bereits in der Schublade. Im Limbach-Oberfrohnaer Ortsteil Pleißa im Bereich Hohensteiner Straße/Lindenweg und in Wildenfels an der Hartensteiner Straße sind ebenfalls neue Rettungswachen geplant. Die Baugenehmigungen liegen laut Verbandsgeschäftsführer Jens Leistner bereits vor. Weitere Neubauprojekte in Werdau und Kirchberg sind in Vorbereitung.

Quelle: Freie Presse

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Schnelle und einheitliche Informationen für 10.000 Teilnehmer

Der Rettungszweckverband Südwestsachsen hat ein neues Alarminformations- und Warnsystem im Einsatz. Aus den verschiedenen Anwendungsfällen, die die neue Software erfüllt, werden die Redundanz-Alarmierung und die Bevölkerungs-Information nachfolgend näher vorgestellt

Die Integrierte Regionalleitstelle-IRLS Zwickau nutzt die Software GroupAlarm von cubos internet (Bild: Integrierte Regionalleitstelle Zwickau).

Der Rettungszweckverband Südwestsachsen ist Träger des bodengebundenen Rettungsdienstes in den Landkreisen Vogtland und Zwickau. Die von ihm betriebene integrierte Leitstelle in Zwickau ist u. a. für die Alarmierung der Einsatzkräfte in dem über 2400 Quadratkilometer großen Gebiet zuständig. Für diesen Zweck wird ein eigenes POCSAG-Funknetz betrieben.

Um weitere Bedarfsgruppen wie z. B. Bürgermeister und Pressestellen, Verwaltungsstäbe, Bauhöfe oder Schulämter im Ernstfall zu informieren, wurden bisher verschiedene Systeme eingesetzt. Diese waren historisch bedingt in den beiden Landkreisen unterschiedlich und untereinander nicht kompatibel. Wieder andere Systeme gab es für die Versorgung der Feuerwehren. Die Weitergabe von Alarminformationen, also den nicht-personenbezogenen Daten der Einsatzalarmierung an mehrere verschiedenen Systeme, schied aus Gründen des Datenschutzes und der Datensicherheit aus. Kurzum: Die eingesetzten Systeme waren nicht ausreichend flexibel, um allen Anforderungen an ein modernes Alarminformations- und Warnsystem gerecht zu werden.

Gesucht wurde ein einheitliches, datenschutzkonformes und sicheres System, welches Entscheider, Anlieger und Hilfskräfte beider Landkreise im Schadensfall alarmiert bzw. informiert. Neben der Redundanz für die Funkmeldeempfänger im Bereich Rettungsdienst/Feuerwehren soll das System dazu dienen, die Erreichbarkeit z. B. bei Bürgermeistern, Kriseninterventionsteams, dienstfreiem Personal, Landratsämtern, Hochwasseranliegern, Verwaltungsstäben, Bauhöfen, Pressevertretern oder Schulämtern sicherzustellen. In Summe wird in den beiden Landkreisen Vogtlandkreis und Zwickau mit etwa 10.000 Teilnehmern gerechnet.  Seit April 2020 ist die webbasierte Alarmierungslösung »GroupAlarm« von cubos beim Rettungszweckverband Südwestsachsen als neues Alarminformations- und Warnsystem im Aufbau. Aufgrund der anhaltenden Corona-Lage konnten noch nicht alle Schulungen und Projektschritte stattfinden. Zwei der vielen verschiedenen Anwendungsfälle, die die neue Software erfüllt, sind nachfolgend skizziert.

Anwendungsfall Redundanzalarmierung

Es war bisher nicht festgelegt, wie eine Alarmierung der BOS-Einheiten bei Ausfall der primären Funkversorgung erfolgen soll. Zwar sind vereinzelt Systeme der Zusatzalarmierung vorhanden, diese sind allerdings nicht direkt mit der Leitstelle verbunden und nicht immer mit aktuellen Daten versorgt. Die Ansteuerung erfolgt über die Auslesung der primären POCSAG-Alarmierung. Damit erfüllen sie lediglich die Anforderungen »Zusatzinformation/Zusatzalarmierung«, eine Verwendung als Redundanzsystem scheidet jedoch aus. Aus Gründen des Datenschutzes und der Datensicherheit war es wichtig, ein hochverfügbares System über eine definierte Schnittstelle anzubinden. Neben der Hochverfügbarkeit bietet »GroupAlarm« den Vorteil weiterer Zugriffswege (Web, App, …), die hilfreich sind, sollten Strukturen innerhalb der Leitstelle ausfallen. Durch die dauerhafte Verknüpfung beider Ebenen wird – neben der Ausfallsicherheit – auch die Zusatzalarmierung erreicht, sodass sich die generelle Erreichbarkeit der Einsatzkräfte im Alltag signifikant steigert.

Anwendungsfall Bevölkerungsinformation

Neben den Einsatzkräften gibt es verschiedene weitere Bedarfsträger, die Interesse an einer Alarmierung bzw. Information bei entsprechenden Lagen haben. Auch diese können über das neu eingeführte System flexibel abgebildet werden. Neben Landräten, Bürgermeistern, öffentlichen Ämtern können etwa auch gezielt Hochwasseranlieger angesprochen werden. Diese müssen innerhalb bestehender Hochwasserrisikopläne im Rahmen der Prävention von den jeweiligen Kommunen über anstehende Bedrohungen informiert werden. Diese Information ist, je nach Situation und Lage, auch zu dokumentieren. Die Dokumentation an weitere Akteure, wie z. B. die Wasserbehörde, kann dank des einheitlichen Systems vollautomatisiert erfolgen. Das Land Sachsen hat dazu mit dem Hochwassernachrichten- und Alarmdienst ein System geschaffen, welches notwendige Maßnahmen in einem Vier-Stufen-Plan festlegt. Die Ausrufung und die Bekanntmachung der jeweiligen Stufen an alle Bedarfsträger übernimmt ebenfalls »GroupAlarm«.

»GroupAlarm« ist die VdS-zertifizierte Alarmierungs- und Kommunikationsplattform, die in den Bereichen BOS, Industrie, öffentliche Verwaltung und im Gesundheitswesen täglich mehrere tausend Alarmierungen absetzt und eine schnelle Kommunikation sicherstellt und eine effektive Bewältigung von Zwischenfällen und Krisen ermöglicht. Weitere Informationen von GroupAlarm finden Sie unter : https://www.groupalarm.com

Quelle: https://leitstelle.kuhn-fachmedien.de/2021/07/01/schnelle-und-einheitliche-informationen-fuer-10-000-teilnehmer/

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Neue Rettungswagen – Rettungszweckverband geht neue Wege

©Peter Baumbach Rettungszweckverband Südwestsachsen

Plauen – (jl) Der Rettungszweckverband „Südwestsachsen“ hat im Rahmen der Ersatzbeschaffung erstmals vier Rettungswagen mit einem sogenannten „Kofferaufbau“ beschafft. Er beschreitet damit für ihn neue Wege.

Es werden schon seit Jahren Rettungswagen mit Kofferaufbau am Markt angeboten. Bislang waren diese dem Rettungszweckverband schlichtweg zu teuer. Mittlerweile liegen die Preise nur noch geringfügig über denen für Kastenaufbauten.

Der Kofferaufbau bietet mehr Platz im Patientenraum und ermöglicht dadurch mehr Arbeitsraum für Ärzte und Notfallsanitäter am Patienten. Der Beschaffung ging eine europaweite Ausschreibung voraus.

Den Auftrag erhielt die Firma Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug GmbH. Ein Fahrzeug kostet 125.000,00 Euro. Die Fahrzeuge werden in Rettungswachen in Plauen, Zwickau und Wildenfels stationiert.

Weitere Bilder können Sie auch selbst bei unseren Leistungserbringern in Plauen und Wildenfels (JUH) aufnehmen.

©Peter Baumbach Rettungszweckverband Südwestsachsen

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Wahl des Verbandsvorsitzenden des RettZV „SWS“

©Peter Baumbach Rettungszweckverband Südwestsachsen

Im öffentlichen Teil der Verbandsversammlung des Rettungszweckverbandes „Südwestsachsen“ hat diese am 23. Oktober 2018 Herrn Carsten Michaelis zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt.

Der Kreistag des Landkreises Zwickau hatte beschlossen, dass der Beigeordnete, Herr Carsten Michaelis, als gesetzlicher Vertreter des Landkreises Zwickau der Verbandsversammlung des Rettungszweckverbandes „Südwestsachsen“ angehören soll und somit Herrn Dr. C. Scheurer ersetzt. Infolgedessen kann der bisherige Verbandsvorsitzende, Herr Dr. C. Scheurer, diese Funktion nicht mehr ausüben. Der Verbandsvorsitzende musste daher aus der Mitte der gesetzlichen Vertreter der beiden Verbandsmitglieder nach §52 Abs. 3 Satz 1 SächsKomZG neu gewählt werden.

Als Landrat und Vertreter des Landkreises Zwickau wurde Herr Dr. C. Scheurer am 23. Januar 2013 zum Verbandsvorsitzenden gewählt. Damit führte Herr Dr. C. Scheurer seit der Gründung des Rettungszweckverbandes „Südwestsachsen“ das Amt aus.Ein Dank gilt daher seiner langjährigen Funktion als Verbandsvorsitzender und der stets gut überlegten, verantwortungsbewussten, sowie engagierten Führung des Verbandes. Durch seinen Einsatz konnte sich der Rettungszweckverband stetig erfolgreich weiterentwickeln.

Der Beigeordnete des Landkreis Zwickau, Herr Carsten Michaelis, tritt nun den Vorsitz des Verbandes an. Als ehemaliger Bürgermeister von Jahnsdorf wechselte der studierte Jurist vom Rathaus ins Landratsamt Zwickau. Dort fungiert er als zweiter Stellvertreter von Landrat
Dr. Christoph Scheurer für den Geschäftskreis 2:Dezernat Ordnung, Umwelt, Verbraucherschutz; Dezernat Bau, Kreisentwicklung, Vermessung sowie für die Stabsstelle Brandschutz, Rettungsdienst, Katastrophenschutz.

Der Rettungszweckverband „Südwestsachsen“ begrüßt den neuen Vorstandsvorsitzenden und setzt weiterhin auf ein gemeinsames Engagement als Impulsgeber für die Arbeit im Verband.

Jens Leistner

Geschäftsführer

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Richtfest in Glauchau

Medieninformation

zum Richtfest der Rettungswache Glauchau 

– Mitarbeiter des DRK am Standort: ca. 50 Personen 

– Investitionsvolumen ca. 3,0 Mio EUR 

– Inbetriebnahme der Rettungswache ist für das Frühjahr kommenden Jahres geplant 

– neue Rettungswache ersetzt die bisherigen Rettungswachen in Glauchau, Plantanen-straße, und Meerane, Hospitalstraße 

– Grundstücksgröße: 4.146 m², davon überbaute Fläche (Rettungswache): 1.699 m². Den Rest bilden Verkehrs- und Grünflächen sowie Stellplätze für private PKWs und Außenanlagen. 

– Unterteilung in vier Nutzungseinheiten: 

o Nutzungseinheit 1 Fahrzeughalle – Fläche etwa 776 m² 

o Nutzungseinheit 2 Rettungswache (Aufenthalt, Büro, Apotheke etc.) – Fläche etwa 420 m² 

o Nutzungseinheit 3 Sanitärbereich (WC, Dusche, Umkleide etc.) – Fläche etwa 341 m² 

o Nutzungseinheit 4 Notarzt & sonstige Flächen (Lagerbereich, Hausanschlussraum etc.) – Fläche etwa 162 m² 

– Die Nutzungseinheiten 2 bis 4 bilden den Sozialbereich mit einer Geschosshöhe von 3,20 m. Die Geschosshöhe der Fahrzeughalle beträgt 4,80 m. 

– Die Dächer sind als Flachdach ausgeführt. Der Sozialbereich erhält zudem ein intensiv begrüntes Dach (Gründach). 

– Die Fahrzeughalle ist thermisch in zwei Bereiche unterteilt. Fahrzeughalle 1 = Notfallrettung (5 Stellplätze) = Raumtemperatur = 15°C ; Fahrzeughalle 2 = KTW´s + Reserve (10 Stellplätze) = Raumtemperatur = 5°C. Weiterhin gibt es eine Waschhalle. 

– exakte Vorhaltung: RTW: 3 x aktiv + 1 Reserve 

KTW: 4 x aktiv + 2 Reserve 

NEF: 1 x aktiv + 1 Reserve 

Sonstiges: 1 x MTW und 1 x B-Dienst 

– Größe je Stellplatz aktives Fahrzeug: 55m²; passive und Reservefahrzeuge: 25m² 

– Es wird 1 Notarzt-Appartement (inkl. eigenem Schlaf- und Sanitärbereich, Arbeitsplatz und Küche) vorgehalten. 

– Zusätzlich gibt es 8 Ruheräume sowie einen Fitnessraum. 

– Der Umkleidebereich wird mit einer versetzbaren Wand ausgestattet, wodurch der Platz-bedarf je nach Verhältnis Frauen/Männer angepasst werden kann. Somit wird der immer weiter wachsenden Anzahl von Frauen im Rettungsdienst genüge getan. 

Das eingeschossige Objekt (kurze Wegebeziehungen!) besitzt: 

– einen Notstromgenerator zur Überbrückung von Stromausfällen 

– eine Luftwärmepumpe zur Unterstützung des Gas-Brennwertkessels (Erfüllung des ge-setzl. vorgeschriebenen regenerativen Anteils bei der Wärmeerzeugung) 

– eine flächendeckende Fußbodenheizung auf niedrigem, energiesparenden Temperaturni-veau 

– eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung 

– ein flächendeckend installiertes akustisches Einsatzalarmierungssystem (ELA), dadurch Verminderung der Alarmierungszeiten 

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Eine moderne XXL-Rettungswache soll in etwa zwei Jahren an der B 283 am Ortseingang Adorf entstehen.

Von Marlies Dähn

Adorf – In Glauchau wird bereits gebaut. Für 2,8 Millionen Euro entsteht dort die größte Rettungswache des Rettungszweckverbandes Südwestsachsen (RZV). Neben Limbach- Oberfrohna und Wildenfels ist auch eine neue Rettungswache in Reichenbach im Gespräch.

„Wir führen dazu Verhandlungen mit der Stadt. Flächen im Areal Kaltes Feld Richtung Autobahn kommen in Reichenbach in Frage“, bestätigt Jens Leistner, Geschäftsführer vom Rettungszweckverband Südwestsachsen. Eine moderne XXL-Rettungswache soll auch in Adorf entstehen für rund 1,7 Millionen Euro in den nächsten zwei Jahren. In Frage kommt bisher eine Wiesenfläche gleich neben dem VW Autohaus Am Schwarzbach.

Die steht zum Verkauf, muss aber aufgeschüttet werden. Gemeinsam mit Vertretern vom Bauamt der Stadt Adorf hatte Jens Leistner Ausschau gehalten nach geeigneten Flächen für den Neubau an der B 92 und an der B 283. Adorf liege strategisch günstig, um die Hilfeleistungsfristen im Oberen Vogtland einzuhalten.

Eine Bauvoranfrage des RZV wurde im Technischen Ausschuss der Stadt Adorf befürwortet. Die nächste Rettungswache befindet sich momentan wenige Kilometer entfernt am Krankenhaus Adorf. Damals, beim Krankenhausbau in der Sorge, hatte man die Rettungswache gleich mit bei der Notaufnahme stationiert. „Wir haben dort ein Platzproblem und die Rettungswache gehört uns nicht“, beschreibt Leistner das Problem. Ein neuer Rettungswagen (RTW) ist seit dem 1. April im Bereich Adorf in Betrieb.

Um ihn unterzubringen, entsteht gerade ein Provisorium auf dem Gelände der Agrargenossenschaft Oberes Vogtland an der Sorger Straße, nur wenige Minuten vom Adorfer Krankenhaus entfernt.

Miet-Container und eine Fertigteil-Garage werden dort zur neuen Rettungswache auf Zeit. Hier könne man auch gleich testen, ob der Standort für die neue Rettungswache strategisch optimal ist. Steht die XXL-Rettungswache dann auf der grünen Wiese, geht die Fertigteil- Garage an die Bergwacht Klingenthal, die Miet-Container werden abgebaut. Die Rettungswache bei Bad Elster in Mühlhausen an der B 92 bleibe selbstverständlich erhalten.

Ebenso verbleiben an den Krankenhausstandorten Adorf und Schöneck nach Wegzug der Rettungswachen Notfallfahrzeuge für den Krankentransport. Die zentrale Rettungswache am neuen Standort Adorf wird ein gut 55 Meter langer und 30 Meter breiter Bau mit Platz für etwa zehn Einsatzfahrzeuge, mit Gargen, Waschanlagen und mit modernen, zeitgemäßen Aufenthalts- und Sanitärräumen für die Rettungskräfte. Rund 50 Leute könnten dann in Adorf am neuen Standort arbeiten.

„Bisherige Wachen wurden leider zu klein geplant. Man muss um das Rettungsfahrzeug zum Beispiel zwecks Reinigung herumgehen können, wie neueste Normen fordern“, macht Jens Leistner aufmerksam. Außerdem kämpfe man auch um gute Leute im Rettungsdienst. Wer den verantwortungsvollen Beruf ergreife, solle auch ein modernes Arbeitsumfeld vorfinden findet der Chef vom Rettungszweckverband Südwestsachsen.

An den Krankenhausstandorten Adorf, Schöneck und Reichenbach verschwinden also in naher Zukunft die DRK-Rettungswachen. Mit der Insolvenz der Paracelsuskliniken habe das nur sekundär zu tun, lässt Jens Leistner auf Nachfrage wissen. Wichtig sei dem Verband, Rettungswachen zu bauen, die dem Rettungszweckverband auch gehören.

2018-04-05

Quelle: Vogtland Anzeiger

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Neue Notarztfahrzeuge für die Region

Neue Notarztfahrzeuge für die Region

Foto: MSV
Foto: MSV

Der Rettungszweckverband Südwestsachsen (kurz RettZV-SWS) rüstet seine Fahrzeugflotte weiter auf. Nachdem in diesem Jahr schon etliche neue Rettungswagen angeschafft wurden, werden nun nach und nach auch die Notarzteinsatzfahrzeuge (kurz NEF) erneuert. Vergangenen Freitag verließen 4 neue Wagenvom Typ Mercedes-Benz „Vito“ die Werkshallen von Ambulanz Mobile in Richtung Zwickau/Vogtland. Die Schönebecker Firma hatte die öffentliche Ausschreibung des Rettungszweckverbandes gewonnen.

Die allrad-betriebenen Fahrzeuge werden künftig in Plauen, Reichenbach, Zwickau und Crimmitschau ihre teils mehr als 13 Jahre alten Vorgänger ablösen. Der Wechsel von den bisherigen SUV auf die Transporter macht sich deutlich im Platzangebot bemerkbar. Der Stauraum hat sich nahezu vervielfacht. Dieser Umstand vereinfacht die Arbeit des Rettungsdienstpersonals enorm. Ebenso ist es nun viel einfacher eine etwaige dritte Person, beispielsweise einen Praktikanten, mit an Board zu nehmen. Die Kosten liegen pro Wagen inklusive Spezialaufbau bei etwa 70.000 Euro. Schon heute Abend geht in Plauen das erste neue NEF in Dienst. Stationiert ist es, wie auch schon die Vorgänger, am Helios Vogtlandklinikum in Plauen. Das Krankenhaus stellt die Ärzte für den Notarztdienst in der Spitzenstadt und den umliegenden Regionen. Betrieben und gewartet wird es künftig vom Rettungsdienstpersonal der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. der Stadt Plauen. Der Medienservice Vogtland durfte exklusives Bildmaterial der neuen Fahrzeuge anfertigen. Ein Dank gilt diesbezüglich dem Wachleiter der Johanniter Rettungswache Plauen H. Hellinger und dem Geschäftsführer des Rettungszweckverbandes J. Leistner für die informelle Zuarbeit.

externer Link: Medienservice Vogtland

 

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Größte Rettungswache der Region entsteht in Glauchau

Größte Rettungswache der Region entsteht in Glauchau

Die Bauarbeiten an der Siemensstraße im Gewerbegebiet haben begonnen.

Doch bis der gesamte Komplex in Betrieb gehen kann, vergeht noch mehr als ein Jahr.

VON STEFAN STOLP

Für die neue Rettungswache in Glauchau wird das Areal derzeit hergerichtet. Foto: Andreas Kretschel
Für die neue Rettungswache in Glauchau wird das Areal derzeit hergerichtet. Foto: Andreas Kretschel

Und wieder ackern sich Baumaschinen durch den Boden in Glauchaus Gewerbegebiet. Nachdem der Batteriehersteller Triathlon und sein Servicepartner Ubatt neu gebaut hatten und das Logistikunternehmen Drefu sich erweiterte, wird nun an der Siemensstraße 10 neben der Bäckerei Förster gearbeitet. Dort entsteht aber keine Produktionsstätte oder Lagerhalle, sondern die neue Rettungswache, die die beiden jetzigen in Meerane und Glauchau ablösen soll. „Das wird die größte Rettungswache, die wir je gebaut haben“, sagt Jens Leistner, Gesch.ftsführer im Rettungszweckverband Südwestsachsen. Die Erdarbeiten für das Projekt haben begonnen. Wie Jens Leistner sagt, wird jetzt das Areal entsprechend hergerichtet. Im Frühjahr 2018 sollen die Rohbauarbeiten, wofür momentan die Ausschreibung läuft, beginnen. „Sobald es die Witterung erlaubt, fangen wir mit dem Rohbau an“, sagt der Geschäftsführer. Noch in der ersten Hälfte des Jahres 2018 soll Richtfest gefeiert werden. Endgültiger Fertigstellungstermin ist der Dezember 2018. Neben der eigentlichen Rettungswache sind auch eine Garage mit Waschhalle sowie ein Sozialtrakt vorgesehen. Die Fahrzeughalle wird mit einer Grundfläche von 765 Quadratmetern errichtet. Dort wird einmal Platz für 16 Fahrzeuge sein. Es handelt sich dabei um Rettungstransportwagen, Krankentransportwagen und Notarzteinsatzfahrzeuge. Zudem entstehen Stellplätze für Reservefahrzeuge und Waschhalle. Hinter der Fahrzeughalle wird –ebenfalls als Flachbau – ein Sozialgebäude mit einer Grundfläche von 668 Quadratmetern errichtet. Die Gesamtinvestition beläuft sich laut Jens Leistner auf etwa 2,8 Millionen Euro. Darin ist auch der Kauf der Fläche enthalten. Die Rettungswachen, die vom Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) betrieben werden, befinden sich bislang noch an zwei Standorten: An der Plantagenstraße in Glauchau und am ehemaligen Krankenhaus in Meerane. Sie können nach der Fertigstellung des Neubaus stillgelegt werden. Ursprünglich war vorgesehen, bereits im Frühjahr 2017 mit dem Bau der Rettungswache zu beginnen. Doch in der Vorbereitungsphase hat es laut Leistner zahlreiche Detailabstimmungen geben müssen. Das habe schließlich länger gedauert als ursprünglich geplant. Der Streik des Rettungsdienstes im DRK-Kreisverband Glauchau hatte mit den Verzögerungen nichts zu tun.

https://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/GLAUCHAU/Groesste-Rettungswache-der-Region-entsteht-in-Glauchau-artikel10034598.php

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